Warenkunde

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Was ist eigentlich ein Gratin? Woher kommt der Begriff – und worauf kommt es an? In der Warenkunde erklaeren wir Begriffe, Herkunft und Hintergruende rund um Lebensmittel und Getraenke und verknuepfen sie mit den passenden Rezepten.

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Warenkunde: besser einkaufen, besser kochen

Das beste Rezept scheitert an der falschen Ware — und umgekehrt rettet gute Ware ein einfaches Gericht. Unsere Warenkunde beantwortet die Fragen, die am Regal entstehen: Welcher Reis wird cremig, welcher körnig? Woran erkennst du frischen Fisch wirklich (Augen, Kiemen, Geruch — in dieser Reihenfolge)? Was bedeutet „kaltgepresst" bei Öl, wann lohnt Bio messbar, und warum ist das teuerste Olivenöl nicht automatisch das richtige zum Braten?

Dazu gehören die Sortenfragen, die den Unterschied machen: mehligkochende gegen festkochende Kartoffeln, Süß- gegen Sauerkirschen, gereifter gegen junger Parmesan. Jede Antwort verlinkt weiter zu den passenden Zutaten-Steckbriefen mit Saison- und Lagerwissen — und zu Rezepten, in denen sich der Einkauf direkt beweisen darf.

Häufige Fragen zur Warenkunde

Woran erkenne ich Qualität ohne Siegel-Studium?

An Zutatenliste (kurz schlägt lang), Herkunftsangabe und Saison: Wer regional und zur Erntezeit kauft, bekommt fast automatisch bessere Ware — das Siegel ist dann nur noch die Bestätigung.

Lohnt teures Olivenöl zum Braten?

Nein — feine Bitterstoffe und Aromen eines guten nativen Öls verfliegen bei Hitze. Zum Braten reicht ein hitzestabiles Öl; das gute Olivenöl gehört ans fertige Gericht, wo man es schmeckt.

Frisch, tiefgekühlt oder Konserve — was ist besser?

Kommt aufs Lebensmittel an: TK-Gemüse wird erntefrisch verarbeitet und schlägt „frische" Langstrecken-Ware oft bei den Nährwerten; Tomaten aus der Dose sind für Saucen sogar erste Wahl. Frisch gewinnt vor allem in der Saison aus der Region.