Brot & Brötchen
1 EinträgeBrot und Brötchen selbst backen — vom Knoblauchbaguette bis zum Sauerteig — plus das Wissen dahinter: Hefe, Hefe-Ersatz und Brot einfrieren.
Brot backen: Zeit ist die wichtigste Zutat
Gutes Brot braucht wenig: Mehl, Wasser, Salz, Hefe oder Sauerteig — und Zeit. Lange, kühle Gare über Nacht im Kühlschrank entwickelt mehr Aroma als ein schneller Teig mit viel Hefe, und ein Gramm Frischhefe auf 500 Gramm Mehl reicht dafür aus. Die Kruste entsteht durch Dampf in den ersten zehn Minuten (eine Schale Wasser im Ofen oder ein gusseiserner Topf mit Deckel) und hohe Anfangstemperatur von 230 bis 250 Grad. Ob das Brot fertig ist, verrät der Klopftest: hohl klingt durchgebacken.
Selbst gebackenes Brot enthält keine Konservierungsstoffe und hält deshalb zwei bis vier Tage — richtig gelagert im Brotkasten oder Leinenbeutel, nie im Kühlschrank, wo es schneller altbacken wird. Was länger liegen soll, wird in Scheiben eingefroren; die Anleitung steht unter Brot einfrieren und auftauen. Fehlt Hefe, helfen Backpulver, Natron oder Sauerteig — die Übersicht dazu im Hefe-Ersatz.
Häufige Fragen zum Brotbacken
Warum geht mein Brot nicht auf?
Meist ist die Hefe zu alt, die Flüssigkeit war zu heiß (über 40 Grad tötet Hefe) oder der Teig stand zu kalt und zu kurz. Frischhefe im Wasser vorher auflösen und auf Bläschen warten.
Wie wird die Kruste knusprig?
Dampf in den ersten Minuten, hohe Temperatur und das Brot nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen, damit die Unterseite nicht weich wird.
Trockenhefe oder Frischhefe?
Beides funktioniert; ein Päckchen Trockenhefe (7 g) entspricht einem halben Würfel Frischhefe (21 g). Frischhefe treibt etwas schneller, Trockenhefe hält länger im Vorrat.