Grundrezepte

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Grundrezepte, die man einmal versteht und dann immer kann: Reis richtig kochen, Mehlschwitze, Vinaigrette, Mürbeteig, Brühe — die Bausteine, aus denen jedes andere Rezept zusammengesetzt ist.

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Warum Grundrezepte mehr bringen als Rezeptsammlungen

Wer weiß, wie eine Béchamel bindet, kocht ohne Rezept Lasagne, Kroketten und Käsesauce. Wer die 3:1-Vinaigrette beherrscht, braucht keine Dressing-Sammlung. Grundrezepte sind Techniken mit Mengenverhältnissen: Reis in der Quellmethode mit dem 1,5-fachen Volumen Wasser, Mürbeteig nach 1-2-3, Brühe aus Knochen und Gemüse mit kaltem Wasser angesetzt und nie sprudelnd gekocht, Pfannkuchen aus einem Ei pro 100 Gramm Mehl und 150 Milliliter Milch. Die Verhältnisse merkt man sich, die Variationen ergeben sich.

Zu jedem Grundrezept gehört das Wissen über die Zutaten: Was Hefe von Backpulver unterscheidet, warum Olivenöl nicht zum scharfen Anbraten taugt, welche Rolle Knoblauch roh und gebraten spielt. Das Küchenwissen erklärt die Techniken, der Zutaten-Ersatz hilft, wenn etwas fehlt.

Häufige Fragen zu Grundrezepten

Welche Grundrezepte sollte jeder können?

Reis und Kartoffeln kochen, eine Mehlschwitze, eine Vinaigrette, Brühe, Pfannkuchen- und Mürbeteig — damit sind die meisten Alltagsgerichte abgedeckt.

Wie merkt man sich Mengenverhältnisse?

Als Teile statt Gramm: 1-2-3 für Mürbeteig, 3:1 für Vinaigrette, 1:1,5 für Reis und Wasser. Teile skalieren mit jeder Portionszahl.

Braucht man dafür Küchenwaage?

Beim Backen ja, weil Mehl je nach Schüttung 20 Prozent im Volumen schwankt. Beim Kochen reichen Tasse und Löffel.