Worauf es beim warmen Alkohol ankommt
Warme alkoholische Getränke wärmen von innen und gehören zu Winter und Wintermarkt. Doch nicht jeder Alkohol eignet sich dafür gleich gut, und vor allem die Temperatur spielt eine wichtige Rolle. Der wichtigste Grundsatz: Heißgetränke mit Alkohol dürfen nicht kochen. Über etwa 78 Grad beginnt der Alkohol zu verdampfen, und feine Aromen gehen verloren.
Diese Spirituosen eignen sich
- Brauner Rum ist der Klassiker für Grog, Punsch und heiße Schokolade.
- Weinbrand und Calvados passen zu fruchtigen Punschen.
- Whiskey gibt dem Irish Coffee seinen Charakter.
- Amaretto und Orangenlikör verfeinern heiße Schokolade und Kaffee.
- Rotwein ist die Basis für Glühwein, Weißwein für weißen Glühwein.
Was weniger passt
Sehr feine, hochwertige Spirituosen, deren Reiz in den subtilen Aromen liegt, sind für heiße Getränke schade, weil die Hitze diese Nuancen zerstört. Ein edler, alter Rum oder ein besonderer Single Malt entfalten kalt mehr. Für warme Drinks reichen solide, kräftige Sorten, deren Aroma sich gut mit Gewürzen verbindet. Klare Spirituosen wie Wodka bringen wenig Eigengeschmack und werden seltener verwendet.
Die richtige Temperatur
Erhitze die Getränke nur langsam bis kurz unter den Siedepunkt und gib hochprozentigen Alkohol möglichst erst am Ende zu, wenn der Topf schon von der heißesten Stelle gezogen ist. So bleibt der Alkohol erhalten und die Aromen frisch. Einen Überblick über warme Drinks mit Schuss gibt unser Ratgeber Heißgetränke mit Alkohol.