Warum es auch ohne Ausstechen geht
Plätzchen ausrollen und ausstechen kostet Zeit und macht Arbeitsfläche und Küche mehlig. Dabei gibt es viele Plätzchenarten, die ganz ohne Ausstechen gelingen. Sie sind ideal, wenn es schnell gehen soll oder wenn man mit Kindern backt, die noch nicht ausstechen können oder wollen.
Die besten Methoden
- Rollkekse: Der Teig wird zu einer Rolle geformt, gekühlt und in Scheiben geschnitten.
- Spritzgebäck: Der Teig wird mit einem Spritzbeutel oder einer Presse direkt aufs Blech dressiert.
- Kugeln: Aus dem Teig werden Kugeln gerollt, etwa für Vanillekipferl oder Schneebälle.
- Schnittkekse: Der Teig wird flach gedrückt, gebacken und noch warm in Stücke geschnitten.
- Häufchen: Lockere Massen wie Kokosmakronen werden mit zwei Löffeln aufs Blech gesetzt.
Tipps für jede Methode
Für Rollkekse muss der Teig gut durchgekühlt sein, damit sich saubere Scheiben schneiden lassen. Spritzgebäck gelingt nur mit weichem, geschmeidigem Teig, der sich gut durch die Tülle drücken lässt. Kugeln formst du mit leicht bemehlten oder kühlen Händen. Wer mit Kindern backt, findet passende Ideen im Ratgeber Plätzchen backen mit Kindern.
Der Zeitvorteil
Plätzchen ohne Ausstechen sparen nicht nur das Ausrollen, sondern auch das Zusammenkneten und erneute Ausrollen der Teigreste. So entsteht weniger Abfall, und die Kekse gelingen gleichmäßiger. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit ist das ein großer Vorteil.