Lebensmittelpreise steigen: Wo bleibt der Landwirt?

Immer höhere Preise für Lebensmittel – doch wer profitiert wirklich am Ende des Kreislaufs?

Lebensmittelpreise steigen, aber wo bleibt der Landwirt? Diese Frage wird immer wichtiger, wenn man sich die aktuellen Entwicklungen in Deutschland anschaut. Eine neue Untersuchung hat gezeigt, dass die großen Handelsketten wie Edeka, Lidl, Aldi und Rewe immer mehr Einfluss auf die Preise haben. Die Preise für Lebensmittel sind seit 2011 stark gestiegen. Besonders bei Milch sind die Preise um etwa 75 Prozent gewachsen. Das ist mehr als der europäische Durchschnitt. Doch die Landwirte verdienen kaum mehr. Die Schere zwischen dem Geld, das sie für ihre Produkte bekommen, und dem, was Verbraucher zahlen, wird immer größer.

Die Monopolkommission hat das alles analysiert und festgestellt, dass die großen Händler und Hersteller von den hohen Preisen profitieren. Die Landwirte, die die Lebensmittel anbauen, sind oft die Verlierer in diesem Spiel. Selbst wenn die Kosten für die Produzenten sinken, werden diese Einsparungen nicht immer an die Kunden weitergegeben. Der Grund dafür ist die immense Macht der großen Handelsketten. Sie haben durch Fusionen und eigene Produktionsstätten die Verhandlungsmacht gegenüber den Erzeugern gestärkt.

Die Kommission fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Marktbedingungen. Dazu zählen ein Stopp weiterer Fusionen im Lebensmitteleinzelhandel und mehr Transparenz bei der Preisbildung. Außerdem wird eine Beobachtungsstelle für Preise angeregt, um faire Preise zu gewährleisten. Das betrifft nicht nur die Landwirte, sondern auch die Verbraucher, die immer höhere Preise zahlen müssen. Die Marktbedingungen müssen sich ändern, damit alle fair behandelt werden.



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