Emotionales Essen im Urlaub: So erkennst du den Hunger der Seele
Finde heraus, was dein Herz wirklich braucht, während du gleichzeitig deinen Gaumen verwöhnst.
Im Urlaub kann es leicht passieren, dass du zu Schokolade oder Chips greifst, nicht weil du wirklich hungrig bist, sondern um deine Gefühle zu beruhigen. Dieses emotionale Essen ist ein häufiges Verhalten. Es passiert oft, wenn Menschen sich gestresst, gelangweilt oder traurig fühlen. Die wichtigen Unterschiede zwischen normalem Hunger und emotionalem Hunger sind leicht zu erkennen. Physischer Hunger kommt langsam und lässt sich mit verschiedenen Lebensmitteln stillen. Emotionaler Hunger hingegen kommt plötzlich und verlangt nach speziellen Comfort-Foods wie Pizza oder Süßigkeiten.
Hochkalorische Lebensmittel sind verlockend, weil sie das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren. Das bringt ein schnelles Glücksgefühl, weil Hormone wie Dopamin und Serotonin freigesetzt werden. Doch das Gefühl hält nicht lange an. Die tiefere Ursache für das emotionale Essen bleibt oft ungelöst. Es kann auch einen Teufelskreis auslösen. Nach dem Essen stellen sich häufig Schuldgefühle ein, die das Bedürfnis nach mehr Essen verstärken. Mit der Zeit kann das zu Übergewicht und anderen gesundheitlichen Problemen führen.
Um mit emotionalem Essen umzugehen, kann es helfen, mehr Bewusstsein zu entwickeln. Fragen, ob der Hunger tatsächlich im Bauch sitzt oder eher in der Seele, sind wichtig. Die eigenen Trigger-Punkte zu erkennen, kann ebenfalls hilfreich sein. Statt die Nahrungsaufnahme als Ventil für emotionale Probleme zu nutzen, könnten gesündere Strategien zur Stressbewältigung sinnvoll sein. So lässt sich eine bewusstere Beziehung zu Essen und zum eigenen Leben aufbauen.



