Aldi Süd siegt im Preiskampf: Tchibo verliert endgültig

Kaffeekrieg in Deutschland: Aldi macht Druck, Tchibo bleibt auf der Strecke.

Aldi Süd hat einen wichtigen Sieg im Streit um die Kaffeepreise erzielt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied, dass Aldi seine Kaffeemarke Barissimo in Aktionswochen unter den Herstellungskosten verkaufen darf. Tchibo, der große Kaffeeröster, hatte Aldi verklagt und behauptet, dass ein solcher Verkauf gegen die Regeln des fairen Wettbewerbs verstößt. Tchibo argumentierte, dass dies kleinere Unternehmen benachteiligt. Die Richter stellten jedoch klar, dass Aldi die Freiheit hat, seine Produkte zu bestimmten Preisen zu verkaufen, solange sie in eigenen Röstereien hergestellt werden. Diese Entscheidung kam, nachdem Aldi seit Ende 2023 Kaffee zu Preisen von unter zwei Euro pro Kilo angeboten hatte.

Tchibo wollte verhindern, dass Aldi diese Preise weiterhin anbieten kann. Sprecher Arnd Liedtke zeigte sich über die Entscheidung enttäuscht und bezeichnete sie als verpasste Chance, um eine ungerechte Entwicklung im deutschen Lebensmittelhandel zu stoppen. Das Gericht ließ offen, ob Tchibo tatsächlich als kleines oder mittleres Unternehmen betrachtet werden kann, was einen besonderen Schutz genießen würde. Die Diskussion darüber, ob größere Unternehmen wie Aldi eine überlegene Marktmacht haben, bleibt weiterhin offen.

Aldi hat die Vorwürfe klar zurückgewiesen und betont, dass es keinen gesetzlichen Rahmen gibt, der den Verkauf unter den Herstellungskosten verbietet. Der Streit verdeutlicht die starken Preiskämpfe im Kaffeemarkt, besonders angesichts steigender Rohkaffeepreise.



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