Warum Kaffee und Kakao so gut harmonieren
Kaffee und Kakao sind ein altes Traumpaar. Beide bringen Röstaromen und eine feine Bitterkeit mit, ergänzen sich aber: Der Kakao rundet die Säure des Kaffees ab und macht ihn weicher und voller im Geschmack. Schon eine kleine Menge Kakaopulver verwandelt einen normalen Kaffee in etwas Besonderes – ganz ohne süßen Sirup.
Drei Methoden, Kaffee mit Kakao zu verfeinern
- Die einfachste Variante: fertigen Kaffee oder Milchschaum mit etwas Kakao bestäuben. Das gibt Aroma und sieht schön aus, mischt sich aber nur an der Oberfläche.
- Für mehr Geschmack rührst du einen halben bis ganzen Teelöffel Kakao direkt in den heißen Kaffee. Damit es keine Klümpchen gibt, den Kakao vorher mit einem Schluck heißem Kaffee oder etwas Zucker glatt rühren.
- Für einen cremigen Mokka oder Caffè Mocha verrührst du Kakao und etwas Zucker mit dem heißen Espresso zu einer Paste und füllst dann mit aufgeschäumter Milch auf.
Das richtige Verhältnis
Als Faustregel gilt: ein halber bis ein ganzer Teelöffel Kakao auf eine Tasse Kaffee. Stark entölter Backkakao schmeckt intensiver und weniger süß als Trinkschokoladenpulver, das schon viel Zucker enthält. Wer es süßer mag, gibt Zucker separat dazu und steuert so Süße und Schokoladengeschmack unabhängig voneinander.
Vom verfeinerten Kaffee zum eigenen Rezept
Aus der Kombination von Kaffee und Kakao sind eigene Klassiker entstanden. Der italienische Marocchino ist ein Espresso mit Kakao und Milchschaum in einem kleinen Glas. Wer es größer und cremiger mag, landet beim Caffè Mocha. Beide zeigen, wie aus einem einfachen Löffel Kakao ein vollwertiges Kaffeegetränk wird.